Rhythmical Thinking: “Think of the What – Think Still More of the How” Consciousness and Civilization - Macrocosm and Microcosm Vol.1 by G.A. Bondarev The Events in Ukraine and Possible Future Scenarios G. A. Bondarev – Organon of the New Cultural Epoch Vol. 1 & 2 About the Initiative for Anthroposophy The Anthroposophical Research WIKI G. A. Bondarev – Macrocosm and Microcosm Vol. 1 (selections) A Short Introduction to the Topic of Anthroposophical Methodology

Über die Initiative für Anthroposophie

– ihre Stiftung und ihr Ziel

Rep. of Humanity - closeDie Initiative für Anthroposophie ist eine globale Zusammenarbeit von Individuen, die als ein gemeinsames Ziel die Kultivierung einer wahrhaft esoterischen Anthroposophie haben – eine Geisteswissenschaft und Methodologie, die in der Lage ist die Erkenntnisgrenzen zu überschreiten, die von dem an Sinne gebundenen Intellekt aufgedrängt werden, um wahre geistige Realität zu erreichen. Das kognitive Vermögen des intuitiven, „anschauenden“ Denkens, mit der ihm innewohnenden siebenfaltigen Methodologie im Kern von Rudolf Steiners erkenntnistheoretischen Werken, sowie seine Erweiterung mittels der anthroposophischen Methoden esoterischer Entwicklung, sind die Mittel mit denen diese Arbeit erreicht wird.

Die Initiative für Anthroposophie strebt danach, diese Esoterik auf einer vollkommen freien und individuellen Basis zu kultivieren und ist grundsätzlich unabhängig von jeglichen Verbindungen, Gruppen, Gesellschaften usw.. Somit ist die Initiative kein Teil oder Ausführungsorgan der Anthroposophischen Gesellschaft und während die Initiative darüber hinaus bestrebt ist in einer offenen Kollaboration mit allen ernsthaften Anthroposophen zu stehen, erkennt sie aber nicht an, dass die Leitung der Gesellschaft und die Hochschule der Geisteswissenschaft eine formale esoterische Autorität in Beziehung zur geistigen Bewegung der Anthroposophie haben.

Dies schließt in keiner Weise aus, dass Mitarbeiter der Initiative in der Gesellschaft arbeiten oder Mitglied in ihr sind – oder in anderen Institutionen – es wird nur bekräftigt dass das Individuum die exklusive Quelle des modernen esoterischen Strebens ist, im Kontrast zu der falschen Institutionalisierung esoterischer Autorität. Auf dieser Basis ist die Formierung von kollaborativen Arbeitsgruppen – frei von Dogma, Verehrung von Persönlichkeiten und Gruppen-Vorurteil – ist den Zielen der Initiative essentiell.

Die Initiative für Anthroposophie ist überzeugt davon, dass in unserer Zeit die Kultivierung der geistigen Bewegung der Anthroposophie, vollkommen abhängig ist davon, dass das Individuum tatsächliches Leben in authentischer geistiger Realität findet. Mit dem Tod Rudolf Steiners und dem Fehlschlagen des Impulses der Weihnachtstagung von 1923/24 ist die Einheit der Esoterischen Schule und der exoterischen Gesellschaft nicht länger ein Fakt. Rudolf Steiner hat keinen Nachfolger bestimmt, folglich zog sich die Schule mit ihm in die geistige Welt zurück. Seit dem kann die Esoterische Schule, wohnend im Tempel des geistigen Goetheanums, nur von solchen Individuen übersinnlich versucht erreicht zu werden, die sich vorbereiten. In der Gesellschaft war eine Umstrukturierung zu einer freien, un-hierarchischen Zusammenarbeit von Anthroposophen nötig, aber statt dessen folgten Dogma, Machtkämpfe und die Behauptung von falscher Autorität. Im Namen der „Neuen Mysterien“ wurde ein andauerndes, illusionäres Weihnachtstagungs-Dogma gefördert und die Gesellschaft in einem falschen heiligen Institutionalismus bewahrt, ala Rom. Notwendiger Weise entstand ein zynisches Gegenbild – eine Art Post-Steinerismus, einer weltlichen Degradierung der Anthroposophie. All das hat während des letzten Jahrhunderts der Gesellschaft und der Bewegung unsagbaren Schaden zugefügt. Die Initiative steht einfach offen und wissend zu diesem Fakt, und fördert eine starke Basis von Individuen die die esoterische Arbeit fortsetzten, ohne Hierarchie, gesellschaftliche Struktur oder Groupthink.

Anthroposophie wird behandelt wie etwas aus dem man heraus arbeitet – dass man die Ideen aus der Geisteswissenschaft einfach nehmen kann, erfasst mit dem gewöhnlichen intellektuellen Bewusstsein, um sie in gleicher Weise im praktischen Leben anzuwenden. Das Ergebnis ist, dass in vielen Initiativen – Schulen, Firmen, medizinischen Unternehmen, Ausbildungen, usw. – ein exoterischer, un-anthroposophischer Geist herrscht. Hundert Jahre später gibt es immer noch keine bedeutende kulturelle Sphäre, in der Anthroposophie einen dominierenden gestaltenden Einfluss ausübt. Die Gesellschaft selber hat sich auch stetig von ihrem wahren Ursprung, Zweck, und am wichtigsten, von ihrer Methodologie distanziert. Die Initiative für Anthroposophie ist gebildet um den Fokus zurück zu bringen, in die Anthroposophie zu arbeiten. Sie sieht die fundamentale Aufgabe der Anthroposophie als die Aktualisierung der Esoterik – „das Prinzip der Einweihung als das Prinzip der Zivilisation“ – dass Impulse und Initiativen von der Esoterik selber ausgehen müssen und dafür muss die Esoterik erreicht werden.

Die Organe der Initiative für Anthroposophie sind in erster Linie die Arbeit von Individuen in ihren unterschiedlichen Lokalitäten, Forschung treibend und kollaborativ mit anderen austauschend. Zweitens steht die Internetseite initiativeforanthroposophy.org, als ein Werkzeug globaler Kommunikation und Publikation, zur Verfügung. Während eine Internetseite nicht das Zuhause von esoterischer Arbeit sein kann – welche nur zwischen Menschen und der geistigen Welt selber kultiviert werden kann – können Artikel, Beiträge, Ereignispläne und Links den Zielen der Initiative assistieren durch Forschungshilfe, Einblicke und Publikationen und als ein Forum für globale Kommunikation. Darüber hinaus ist die Internetseite der Initiative die Heimat der anthroposophischen Forschungs-Wiki, eine von Nutzern aufgebaute Forschungshilfe mit umfassenden Kompilationen von Zitaten aus den Ergebnissen der geistigen Forschung Rudolf Steiners. Die Initiative sieht ein anthroposophisches Institut für höhere Bildung als eine kulturelle Notwendigkeit und versucht, die Grundlage für die akademische, esoterische und kommunale Basis einer solchen Aussicht in die nahe Zukunft zu legen.

Es ist die Überzeugung der Initiative für Anthroposophie, dass Anthroposophie eine evolutionäre Notwendigkeit für unsere Epoche ist, dass der grundlegende Zweck der Anthroposophie eine vollständige qualitative Veränderung im menschlichen Bewusstsein und Erkennen ist. Als solche muss Anthroposophie mit den historischen und metahistorischen Anforderungen des Zeitalters umgehen können, um für eine angemessene Symptomatologie für die Orientierung der positiven Arbeit zu sorgen. In unserer Zeit wird der Kampf um das kosmische Prinzip und die Substanz der Intelligenz geführt – wird die Menschheit in einem Zeitalter des künstlich-intelligenten Technologie-Materialismus verschlungen werden, zum Bösen verkommen, oder wird der Mensch sich selbst als spirituelles, selbst kreatives evolutionäres Prinzip, ein freies, System-bildendes Ich-Wesen behaupten? Wenn der letztere Weg genommen wird, dann werden Menschen, so wie jeder in der Lage ist, “Menschen der Schwelle” – Vertreter der höheren Welten, nicht nur fähig dazu, das Geistige zu erleben, sondern auch dem Geist bei der Transformation der Erde, der Menschheit und sub-Natur zu dienen.

Die Initiative für Anthroposophie ist sowohl global als auch individuell. Sie kann sogar als Begriff für das reale/aktuelle Streben der geistigen anthroposophischen Bewegung gesehen werden. Es ist nur zu solchem Grad real, wie es menschliche Individuen real machen. Es gibt keine formelle Mitgliedschaft, nur einen Zusammenschluss von unabhängigen Forschern. Die individuelle Verwirklichung der esoterischen Anthroposophie bildet den irdisch-menschlichen Link zum geistigen Goetheanum und der Esoterischen Schule. Im Sinne der Initiative – nicht bloß in ihrem Namen – zu arbeiten, bedeutet ihre Zusammenarbeit zu schöpfen.

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